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Selbstwirksam entscheiden können

Barrierefrei von A nach B:

Nicht die Behinderung schränkt Menschen ein, sondern real existierende Barrieren in deren Umfeld und damit auch die Möglichkeit zur gleichgestellten Teilhabe. Unser Ziel ist die Abhängigkeit für Menschen mit Behinderung von fremder Hilfe zu verringern. Der wohnortnahe Sozialraum -vor allem fußläufig nutzbarer Raum- soll für Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und subjektiv nutzbar, begehbar und erlebbar sein.

Dazu zählen vor allem Die TOP 100, das sind 100 Orte aus dem täglichen Bedarf wie Shops, Restaurants, Friseure, Freizeitangebote, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und selbstverständlich auch behindertengerechte Toiletten, sowie der barrierefreie Weg dorthin.  Damit schaffen wir viele Anreize für Betroffene den eigenen Möglichkeitsraum, die eigene Wohngegend neu zu entdecken. Dabei profitieren nicht nur Rollstuhl- oder Rollatorfahrer, sondern auch alte Menschen und solche, die einen Kinderwagen schieben oder eine schwere Tasche tragen und natürlich auch Menschen ohne Behinderung.

 

Projektbeschreibung:

Wir entwickeln, produzieren, drucken und distributieren barrierefreie Sozialraumkarten.

Die jeweilige Stadt wird in Stadtbezirke aufgeteilt und je Stadtbezirk ein Kartenblatt in einem handlichen Format erzeugt. 

Dafür entwickeln wir zusammen mit Betroffenen einen Kartenstil abgestimmt nach deren Bedürfnissen. Die Kartografie wird barrierefrei umgesetzt, das Namensgut verfügt in großen und einfachen Lettern über eine sehr gute Lesbarkeit. Ein übersichtliches unbuntes Kartenbild mit wenigen aber klaren Farben, intuitives Verstehen, ein leichtes Handling, sowie eine einfache Sprache. Wir verwenden dazu einen Stadtplanmaßstab von etwa 1:6000 und eine sehr reduzierte Straßenhierarchie mit einfach und klar dargestellten Geometrien. Elemente wie Bebauungsflächen, Parks, Grünflächen, Industrieflächen, öffentliche Gebäude und Freiflächen sind mit gutem Kontrast dargestellt oder entfallen. Das Thema die barrierefreien TOP 100 sind ausgewählte barrierefreie Orte des täglichen Bedarfs wie soziale Einrichtungen, Stadtteiltreffs, Alten- und Service-zentren, Apotheken, aber auch Shops, Supermärkte, Restaurants/Cafés und Frisöre.

Für Freiflächen werden Briefkästen, Sitzgelegenheiten, (mit und ohne Lehne), Trinkbrunnen, Straßenneigungen mit Winkelgraden, Bodenbeschaffenheit (Kopfsteinpflaster), barrierefreie Toiletten und Behindertenampeln mit Symbolen dargestellt. Damit findet man bereits im Vorfeld einen machbaren barrierefreien Weg zum Ziel.

 

Unsere Projektziele:

• Mehr Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit
Alle Lebensbereiche sollen für Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen möglichst ohne fremde Hilfe erreichbar, zugänglich und nutzbar sein. Betroffene sollen spüren, dass sie immer die Kontrolle behalten, beim Auswählen und Begehen der Top 100.

 

• Mehr soziale Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben
Der Austausch und das Miteinander mit Menschen aus dem eigenen sozialen Raum/Umfeld
stärkt die physische, die psychische Gesundheit und somit das Wohlbefinden.

Mehr Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit 
Alle Lebensbereiche soll
en für Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen möglichst ohne fremde Hilfe erreichbar, zugänglich und nutzbar sein. Betroffene sollen spüren, dass sie immer die Kontrolle behalten, beim Auswählen und Begehen der Top 100.

• Mehr soziale Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben
Der Austausch und das Miteinander mit Menschen aus dem eigenen sozialen Raum/Umfeld stärkt die physische, die psychische Gesundheit und somit das Wohlbefinden.

• Selbständiges Handeln
Die Sozialraumkarte ist so entwickelt, dass Menschen mit körperlichen Behinderungen
selbstbestimmt und selbstwirksam entscheiden können, ob ein Zielort nach dem eigenen subjektiven Empfinden ohne fremde Hilfe begehbar und nutzbar ist. Damit stoppen wir die Gefahr des Scheiterns, wenn Betroffene vor Ort merken, dass sie z. B. die eine letzte Treppenstufe doch nicht schaffen, da sie höher ist als angenommen und schaffen damit einen wichtigen Schritt zur Vermeidung von Frustration und sozialer Isolation.

• Detaillierte Kennzeichnung aller barrierefreien Orte mit Symbolen
Damit können Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt entscheiden, ob der auswählte Ort subjektiv barrierefrei "genug" ist. So stoppen wir die Frustration vor einem Scheitern und gehen einen wichtigen Schritt zur Vermeidung sozialer Isolation.

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